Ölfilm auf der Glaake in Gladebeck

 

 

Zu einer technischen Hilfeleistung wurden am Samstag, dem 28.07.07 gegen 14:00 Uhr die Ortsfeuerwehren Hardegsen und Gladebeck alarmiert. Anwohner hatten auf der Glaake, ein  kleiner Bach in Gladebeck, einen Ölfilm entdeckt und über den Notruf 112 die Einsatzleitstelle informiert. Diese löste daraufhin Sirenenalarm für die Ortsfeuerwehr Gladebeck und die Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Hardegsen aus.

An der Einsatzstelle angekommen konnte neben einem deutlichem Ölfilm auch Heizölgeruch war genommen werden. Um die weitere Ausbreitung der Verschmutzung zu stoppen, bauten die Einsatzkräfte mittels Bretter, Heuballen und Maschendraht Ölsperren auf. Parallel dazu begannen die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und unterer Wasserschutzbehörde damit, die Quelle der Verschmutzung zu finden. Da der Zustrom von Öl jedoch nach kurzer Zeit versiegte, konnte keine Austrittsquelle ermittelt werden. Vorsorglich wurde die Ortsfeuerwehr Harste alarmiert, um Flussabwärts den Bach zu kontrollieren.

Nach kurzer Zeit war kein Öl mehr auf der Glaake festzustellen. Nach Absprache mit der unteren Wasserschutzbehörde rückten die Feuerwehrkräfte wieder ein. Die Ölsperren blieben vorsorglich bestehen und wurden von Gladebecker Feuerwehrleuten regelmäßig kontrolliert.

 

Am frühen Sonntag morgen konnte nach einem heftigem Regenguss wieder ein Ölfilm auf der Glaake beobachtet werden. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Gladebeck und Hardegsen erneut alarmiert. An der Ölsperre konnte beobachtet werden, dass regelmäßig nach stärkeren Regenschauern der Zufluss von Öl auftrat und nach kurzer Zeit wieder versiegte.

Die Einsatzkräfte begannen nun großräumig den Ort abzusuchen um die Quelle der Verschmutzung zu ermitteln. Hierbei wurden die Feuerwehrleute von Mitarbeitern der unteren Wasserschutzbehörde und der Polizei unterstützt. 

Bis Dato konnte jedoch kein Verursacher ermittelt werden.

 

Eingesetze Kräfte (Samstag, 28.07.07):

 

Eingesetze Kräfte (Sonntag, 29.07.07):