Jugendfeuerwehr für die Umwelt unterwegs

 

Da die Jugendfeuerwehr Hardegsen seit vielen Jahren die Patenschaft für den Mühlengraben hat, wurde auch in diesem Jahr ein Arbeitseinsatz zur Bachpflege angesetzt.

Also trafen wir uns am Samstagvormittag und beluden den Feuerwehranhänger mit allem was für die Pflege notwendig war. Es waren Schubkarren, Spaten, Schaufeln, Äxte und natürlich reichlich Müllsäcke mit dabei. Am Sportplatz angekommen, wurde sich schnell in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe war für das Müllsammeln  und die Bachreinigung im Bereich vom Jugendheim bis zum Rewe Markt zuständig, die zweite Gruppe übernahm den Bereich Jugendheim bis zur Bachgabelung an den Teichwiesen. Die dritte Gruppe rüstete sich währen dessen mit Spaten, Äxten und Schaufeln aus und kümmerte sich um dem Bereich an der Weidenhütte. Hier hatte sich die Herkulesstaude weit ausgebreitet und musste entsorgt werden. Für die dritte Gruppe keine leichte Aufgabe. Da die Herkulesstaude bei Berührung die Haut sehr stark reizt, musste in kompletter Jugendfeuerwehrmontur gearbeitet werden. Bei fast 30°C und schwüler Luft war dieses auch für die Betreuer eine schweißtreibende Arbeit.

Glücklicherweise waren genügend Getränke vorhanden.

Die Jugendlichen packten gut mit an und schon nach knapp zwei Stunden war die Arbeit geschafft. Die meisten Herkulesstauden waren ausgerodet und der Bach vom Müll und Abfällen gereinigt. Es wurden fast fünf große Müllsacke mit Abfällen gefüllt. Eine gute Ausbeute.

Nach getaner Arbeit konnten es sich dann einige der jungen Kameraden nicht verkneifen, ein erfrischendes Bad in der Espolde zu nehmen. Auch wenn die Betreuer amüsiert daneben standen, so hat es sich der ein oder andere doch bestimmt gewünscht, mit in das kühle Nass zu springen.

 

Das die Jugendfeuerwehr nicht nur gut Arbeiten, sondern auch sehr gut essen kann, zeigte sich zum Schluss am Feuerwehrhaus, wo der Grill angefeuert wurde und sich bei Bratwurst und Krakauern schon mal für den nächsten Einsatz im kommenden Jahr ordentlich gestärkt wurde.