Ausflug ins Allgäu

 

Die Idee mal wieder einen mehrtägigen Ausflug mit Kameraden und Freunden unserer Feuerwehr zu unternehmen, existierte schon lange. Aufgrund von Terminen und Veranstaltungen musste die Fahrt immer wieder verschoben werden.

Pfingsten dieses Jahres war es endlich so weit. Der Omnibusbetrieb Cohrs hatte uns eine Fahrt ins Allgäu ausgearbeitet. Abfahrt war am Pfingstsamstag gegen 6:00Uhr.

 

 

 

6:00Uhr Morgens. Der Bus kommt, es kann losgehen!

 

 

 

 

So traf man sich gutgelaunt am Feuerwehrhaus, auch wenn einigem Reisewilligen die Müdigkeit noch ins Gesicht geschrieben stand.

 

 

 

Der erste Schreck. Ein Nichtraucherbus!

 

 

 

Pünktlich, das Gepäck war verstaut und alle hatten einen Platz gefunden, rollte der Bus vom Hof. Der A7 folgend ging es über Fulda, Würzburg Richtung Süden.

 

 

 

 

 

 

Die Reisegesellschaft! Gut gelaunt auf dem Weg Richtung Süden!

 

 

 

 

 

Unterwegs, gegen 9:00Uhr erreichten uns dann die ersten SMS von Kameraden die daheim geblieben waren: Die Ortswehr war zu einem Verkehrsunfall auf der B241 ausgerückt. Glücklicherweise war niemand eingeklemmt, die Unfallstelle musste lediglich mit Ölbindemittel abgestreut werden.

 

Gegen 11:30 Uhr war dann das erste Tagesziel erreicht: Rothenburg ob der Tauber mit seiner historischen Altstadt. Nach einer wirklich interessanten Führung blieb dann noch Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen oder ein Besuch der zahlreichen Museen und Bauwerke in der Stadt.

 

 

Blick von Rothenburg auf die Tauber!

 

 

 

 

 

 

Einige Kameraden nutzten zusätzlich noch die Zeit, sich die dortige Ortsfeuerwehr anzuschauen.

Am Nachmittag ging es dann weiter. Der Weißwurstäquator war überquert und man nährte sich dem Hotel in Jungholz / Tirol. Doch kurz vor der Ankunft gab es schon die ersten gravierenden Probleme: Einige Handys wählten sich nicht automatisch in das österreichische Funknetz ein. Nun, Handys sind aus unserer Zeit halt nicht mehr wegzudenken!

Am Hotel angekommen wurden die Zimmer eingeteilt und man machte sich frisch für den Abend. Nach einem ausgezeichneten Abendmenü wurde noch die Umgebung erkundet. Der Abend wurde kurz. Bis auf einige wenige Nachtschwärmer waren alle früh auf den Zimmern verschwunden. Es war ein anstrengender Tag.

 

 

Blick auf Jungholz.

 

Der zweite Tag begann mit einem sehr guten Frühstücksbuffet. Frisch gestärkt ging es  Richtung Schwangau. Wenn man schon im Allgäu ist, so ist der Besuch des Schlosses Neuschwanstein Pflicht. Vom Busparkplatz ging es dann zu Fuß weiter zum Schloss. Zumindest für die meisten. Einige gönnten sich dann doch lieber eine Fahrt per Pferdekutsche, um die paar Kilometer bergauf zu Sparen. Seltsamerweise waren die Fußgänger sehr viel schneller am Eingang des Schlosses angekommen.

 

 

 

 

 

 

Der Aufstieg zum Schloss. (Wer gewinnt wohl die Bergwertung?)

 

 

 

 

Als die Kutsche auch nach längerer Zeit nicht eintraf, wurden die ersten Vermutungen geäußert, dass der Kutscher vielleicht falsch abgebogen war. Die Schuld traf aber dann doch nicht den Kutscher, sondern dem geplatzten Reifen der unterwegs erst gewechselt werden musste. Vielleicht war die Kutsche mit den Kameraden überladen gewesen….!

 

 

 

Schloss NeuSchwanstein

 

 

 

Nach einer kurzen Führung durch das Schloss wurde der Abstieg angegangen. Feststellung: Bergauf läuft es sich doch leichter als Bergab.

Am Bus angekommen ging es dann über den Gaicht Paß weiter zum Tannheimer Tal.

 

Am Vilsalpsee wurde sich bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Das Wetter spielte mit. Es hatte den ganzen Tag nicht geregnet. Und so konnte bei guter Sicht die Landschaft bewundert werden. Besonders die Berge mit den noch weißen Kuppen boten einen imposanten  Anblick.

 

 

 

 

Das Wetter spielt mit und ermöglicht einen wunderschönen Blick auf die Landschaft

 

 

 

Wieder am Hotel angekommen, nutzten einige Kameraden die freie Zeit um auf die Alm zu steigen und von dort aus die Landschaft zu genießen. Dass der Weg doch etwas weiter als vermutet war, zeigte sich daran, dass man fast das Abendbrot verpasst hatte.

Dieser Abend stand im Zeichen von Geselligkeit und Tanz. Nachdem ausgiebig das Tanzbein geschwungen wurde und der ein oder anderen lustigen Anekdote des Wirtes gelauscht wurde, ging es erschöpft zu Bett.

 

 

 

 

 

 

Am Abend wird noch einmal ordentlich das Tanzbein geschwungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der dritte Tag war gekommen und es ging zurück Richtung südniedersächsischer Heimat. Bei einem Zwischenstopp in Ulm wurde dann ausführlich der Unterschied zwischen Dom und Münster diskutiert. Die Gelegenheit bot sich, also wurde der Ulmer Münster besichtigt. Einige wenige Kameraden trauten sich die Besteigung des höchsten Kirchturmes der Welt zu. 762 Treppenstufen später konnte der Ausblick über Ulm genossen werden. Auch hier zeigte sich: Treppe hoch war leichter als Treppe wieder herunter.

 

 

 

 

Das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt

 

 

 

Blick von oben (bis ganz oben ist es aber noch ein weiter Weg!)

 

 

 

 

 

 

 

Wieder am Bus angekommen wurde die letzte Etappe angegangen. Ohne Stau auf der Autobahn trafen wir um 18Uhr wieder am Feuerwehrhaus ein.

Für diese wirklich schöne Fahrt und die gute Ausarbeitung sagen wir daher dem Reisebusunternehmen Cohrs vielen Dank. Ganz besonderer Dank gilt natürlich Mike, unseren Chauffeur, der uns die drei Tage ertragen und uns gut und sicher gefahren hat.