Zeltlager 2007 in Tiengen
Sonntag, 29. Juli 2007, 6:00 Uhr Bahnhof Northeim:
Der Sonderzug der Schweizer Bundesbahn läuft ein. In ihm: über 800 Jugendliche und Betreuer die nach einer Woche Zeltlager wieder gesund und (mehr oder weniger) munter in der Heimat angekommen sind.
Begonnen hat das Zeltlager der Jugendfeuerwehren
des Landkreises Northeim aber fast zwei Wochen früher. Am Mittwoch dem 18. Juli
wurden Zelte, Zubehör, Feldbetten und Werkzeuge auf Lkw verladen. Nachdem alles
verstaut war, reiste das Vorkommando Richtung Schwarzwald ab.

Verladen der Zelte
Dort angekommen begannen die Vorbereitungen für die Ankunft der Jugendlichen: Dutzende von Zelten wurden aufgebaut, Wasserleitungen für die Feldküche verlegt, Zeltböden ausgebreitet und, und, und…..
Während am Freitag in Tiengen bei Waldshut noch die letzten Zelte aus dem Boden gestampft und die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, trafen sich die jugendlichen Zeltlagerteilnehmer in Northeim am Bahnhof und warteten auf den Zug der sie Richtung Süden bringen würde. Um 21:30 Uhr war alles verstaut, die Abteile besetzt und die Reise konnte beginnen. Damit die Fahrt nicht zu eintönig wird, war extra ein Partywagon angehängt, wo die Jugendlichen bei Discomusik, Snacks und Softdrinks die Zeit vertreiben konnten.

Ankunft des Sonderzuges in Tiengen
So verging die Zeit wie im Fluge und nach fast elf Stunden fahrt traf der Sonderzug in Tiengen/Waldshut ein. Nachdem alle Jugendfeuerwehrler den Zug verlassen hatten, ging es zum etwa 500m entfernten Zeltplatz. Abgesichert von Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr marschierten alle Teilnehmer durch die Innenstand und hinterließen bei den Anwohnern sicherlich einen bleibenden Eindruck.

über 800 Jugendliche auf dem Weg zum Zeltplatz
Kaum an den Zelten angekommen wurden sofort die Feldbetten gesichert und jeder versuchte den, seiner Meinung nach, besten Platz zu bekommen. Anschließend wurde die Umgebung erkundet und die nahe Wutach lockte die ersten Jugendlichen ins Wasser.

jeder sichert sich sein Feldbett
War am Tage das Wetter noch warm und trocken, zog pünktlich zum Abend ein Gewitter mit reichlich Regen über den Zeltplatz. Der Regen hatte zur Folge, dass so mancher Graben gezogen werden musste um das auf dem Platz stehende Wasser abzuleiten. Da der Regen nicht aufhören wollte, wurde sogar die Ortsansässige Feuerwehr Tiengen zur Hilfeleistung angefordert. Mit vereinten Kräften konnte man der Lage dann aber Herr werden.

Die Schlammschlacht beginnt
Schon am nächsten Morgen schien wieder die Sonne und die Jugendfeuerwehr Hardegsen besichtigte das Feuerwehrhaus Tiengen wo auch gleich die installierte Kletterwand ausprobiert wurde.
So vergingen die Tage und bereits am Montag stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm: die Fahrt in den Europapark bei Rust. Hier wurden die Fahrgeschäfte reichlich ausprobiert und im Nu war auch dieser Tag vorüber.
Ehe man sich versah war schon wieder der Tag der Abreise angekommen. Nun mussten am folgendem Samstag die Zelte wieder verstaut, persönliches Hab und gut eingepackt und der Platz wieder aufgeräumt werden und der Weg zurück zum Tiengener Bahnhof wurde angetreten. Hier wartete bereits wieder der Sonderzug um die Jugendlichen nach Hause zu bringen.
So Endete eine vergnügsame und ereignisreiche Woche im Zeltlager in Tiengen.
An dieser Stelle noch der Dank an alle Helfer, Organisatoren und Betreuer die mitgeholfen haben, das Zeltlager zu dem zu machen was es war!

|
Weitere Bilder in unsortierter Reihenfolge: |
|
|
|