Menschenrettung aus unwegsamen Gelände

 

 

Da Hardegsen in einer ländlichen Region liegt und dadurch jederzeit Unfälle oder akute Erkrankunken in Wäldern oder anderen schwer zugänglichen Gebieten auftreten können, probte der I . Zug der Ortsfeuerwehr Hardegsen die Menschenrettung aus unwegsamen Gelände.

Angenommene Lage war ein verletzter Waldarbeiter, der Aufgrund einer Beinverletzung ärztlich versorgt werden musste. Da der Arbeiter nicht mehr laufen konnte, war die Aufgabenstellung der Feuerwehrkräfte die Person zu retten und dem Rettungsdienst zu übergeben. Erschweren kam hinzu, dass die Unfallstelle an einem steilen Hang lag und somit der Waldarbeiter und die Einsatzkräfte gegen Absturz gesichert werden mussten.

Gesichert durch Feuerwehrleinen begannen die Einsatzkräfte eine provisorische Seilbahn herzurichten. Dieses geschah mittels der Seilwinde des Rüstwagens RW1. An dieser Seilbahn konnten nun die Gerätschaften und das Zubehör für die medizinischen Versorgung zu der verletzten Person befördert werden. Nachdem der Arbeiter stabilisiert worden war, konnte die eigentliche Rettung beginnen. Hierzu wurde eine Wanne an dem Seil des Rüstwagens befestigt. Gesichert durch weitere Feuerwehrleinen konnte die Wanne an dem Seil auf- und ab gezogen werden. Die verletzte Person konnte nun mit dieser behelfsmäßigen Förderbahn behutsam in Sicherheit gebracht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Angenommene Lage: An einem Hang musste eine verletzte Person gesichert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Feuerwehrleinen sicherten sich die Einsatzkräfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Seilwinde des Rüstwagens wurde eine provisorische Seilbahn hergerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer W6 die Person letztlich gerettet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer solchen Situation ist die Geländegängigkeit des RW 1 ein unschätzbarer Vorteil!