Verfolgungsjagd endet mit schwersten Verletzungen.
Der Jubel vom gewonnenen Viertelfinale gegen Argentinien war noch nicht abgeklungen als die Ortswehr Hardegsen gegen 22:00 Uhr per Funkmeldeempfänger alarmiert wurde.
Ein Motorradfahrer hatte versucht einer Polizeistreife zu entkommen. Dabei war er mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die B241 gerast. Die Jagd verlief durch mehrere Ortschaften. In einer engen Kurve auf Höhe des Umspannwerkes zwischen Lutterhausen und Hardegsen verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug und rutschte in die Leitplanken. Das Motorrad wurde dabei in der Leitplanke eingeklemmt, der Fahrer blieb schwerst verletzt im Graben neben der Fahrbahn liegen.
Von der Polizei wurde der Rettungsdienst und die Ortswehr Hardegsen angefordert. Während der Rettungsdienst den Fahrer stabilisierte, leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus.
Nachdem der Fahrer transportfähig war, wurde er von Feuerwehr und Rettungsdienst patientenschonend in den Rettungswagen getragen und anschließend in das Krankenhaus gebracht.
Im Anschluss der Rettungsmaßnahmen wurde das Motorrad aus der Leitplanke geborgen und die Strasse von ausgelaufenen Betriebsmitteln gereinigt. Die Bundesstrasse war dabei voll gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.
Eingesetze Kräfte:
Tanklöschfahrzeug TLF16/25
Rüstwagen RW1
ELW1
Löschgruppenfahrzeug LF8 S
Ölwehranhänger
Stellv. Abschnittsbrandmeister
Stadtbrandmeister
RTW
Notarzt
Polizei

Der Motorradfahrer wurde vom Rettungsdienst versorgt

Die Ortsfeuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus

Das Motorrad wurde in der Leitplanke eingeklemmt

Ausgelaufene Betriebsmittel wurden aufgenommen.
An dieser Stelle bedanken wir uns beim Kameraden Friedrich Wilhelm Prussak für die Bereitstellung der Fotos