Großeinsatz der Hardegser Feuerwehr

 

Vermutlich Brandstiftung war der Auslöser für einen Großeinsatz der Hardegser Feuerwehren.

Am Freitag, dem 17.11.06 gegen 14:14 Uhr ging in der Leitstelle Northeim ein Notruf ein. Es wurde starke Rauchentwicklung im dem leer stehendem Hotel „Drei Kronen“ an der Göttinger Strasse gemeldet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich spielende Kinder oder Jugendliche in dem Gebäude aufgehalten haben könnten, löste die Leitstelle Vollalarm für die Ortswehr Hardegsen aus. Gleichzeitig wurde die Drehleiter der FTZ Northeim mitalarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellte der Einsatzleiter fest, dass das Gebäude komplett verqualmt war. Flammen waren jedoch nicht erkennbar. Aufgrund der Lage wurden sofort die Ortswehren Lutterhausen, Ellierode, Trögen und Hevensen nachgefordert, um an der Einsatzstelle ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben. Weiterhin wurde ein Rettungstransportwagen des Arbeiter Samariter Bund (ASB) sowie ein Notarzt zum Eigenschutz der Einsatzkräfte angefordert.

Die Einsatzkräfte der Ortswehr Hardegsen gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Im hinteren Bereich des Hotels wurde brennendes Inventar und Stroh entdeckt, welches sofort mit Wasser bekämpft wurde.  Nach kurzer Zeit konnte an dieser Stelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Da die starke Rauchentwicklung jedoch noch weitere Brandnester vermuten lies, wurde die Wärmebildkamera des Landkreises nachgefordert.

Zwischenzeitlich wurde das Dach des Hotels von der Drehleiter aus geöffnet. Dadurch konnte das Gebäude schneller entraucht und mögliche Glutnester im Dachstuhl hätten gefunden werden können. Nachdem die Wärmebildkamera an der Einsatzstelle eingetroffen war, begann die Suche nach weiteren Brandnestern. Nach Abschluss der Suche wurden die ersten Einsatzkräfte entlassen und konnten einrücken.

Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet und die letzten Fahrzeuge rückten ein. Die Göttinger Strasse war während dieser Zeit für den Verkehr komplett gesperrt.

Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute im Einsatz.

 

 

 

Eingesetze Kräfte: