Aber wünschte ich, Sie wüssten wie es ist:

  
...den Kummer der Familie zu sehen, die gerade nach Hause kommt und ihr Haus und ihre Habseligkeiten beschädigt oder gar zerstört vorgefunden hat.


...ein brennendes Schlafzimmer nach eingeschlossenen Menschen abzusuchen, die Flammen schlagen über den Kopf hinweg, Handflächen und Knie schmerzen, weil man kriechen muss.


  ...die Furcht in den Augen der Ehefrau zu sehen, wenn ich ihrem Ehemann den Puls fühle und keinen finde. Ich hoffe wieder besseren Wissens, ihn ins Leben zurück zu holen, aber weiß doch, dass es zu spät ist. Aber seiner Familie muss ich das Gefühl geben, dass wir alles mögliche getan haben.


... den unvergleichlichen Geruch brennender Isolierung, den Geschmack von Ruß auf den Schleimhäuten, das Gefühl der intensiven Hitze, die durch die Ausrüstung dringt, das Geräusch der lodernden Flammen und die Beklemmung, absolut nichts durch den dichten Rauch sehen zu können, nachempfinden zu können.


...am Morgen zur Schule oder zur Arbeit zu gehen, nachdem man den größten Teil der Nacht heiß und dann wieder durchgeschwitzt beim Großfeuer verbracht hat.


...zu einem Feuer gerufen zu werden. Ist es ein Fehlalarm, oder ein fortgeschrittenes Feuer? Wie ist das Gebäude konstruiert? Welche Gefahren erwarten mich? Sind noch Menschen eingeschlossen?


...eine junge Frau aus den zertrümmerten Resten ihres Wagens zu ziehen. Was wäre, wenn es meine Schwester, meine Frau oder eine Bekannte wäre? Wie werden Ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer Haustür ein Polizist steht, der seine Mütze in der Hand hält???


...nach Hause zu kommen und meine Eltern/meine Familie zu begrüßen, aber nicht erzählen zu können, dass man beinahe eben nicht mehr vom Einsatz zurückgekommen wäre.


...all die Tragödien verarbeiten zu müssen, die meine Augen gesehen haben.


...einen kleinen Jungen auf dem Arm zu tragen, der fragt "Ist meine Mama okay?", und es einem unmöglich ist, ihm in die Augen zu schauen, ohne dass die Tränen in die Augen steigen; oder einen alten Freund zurückzuhalten, der mit ansehen muss, wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Feuerwehr
     Ihr Rettungsdienst
          Ihre Polizei und all die anderen Organisationen

Quelle:unbekannt