Ein durch Schweißarbeiten ausgelöster Brand in einer landwirtschaftlich genutzten Halle war die Ausgangslage für eine Alarmübung der Ortsfeuerwehr Hardegsen und der Löschgruppe Ertinghausen.

Für die nach der Alarmierung eintreffenden Einsatzkräfte hatten die Übungsleiter vier verletzte und nicht gehfähige Personen in dem vernebelten Dreschschuppen postiert, die durch die unter Atemschutz vorgehenden Trupps gerettet werden mussten. Eine besondere Herausforderung hierbei war, dass die Verletztendarsteller zum Teil in den landwirtschaftlichen Fahrzeugen saßen und somit aus einer Höhe von fast zwei Meter zu retten waren.

Während die Einsatzkräfte der ersteintreffenden Löschfahrzeuge unmittelbar die Menschenrettung einleiteten, bauten die Kräfte der Löschgruppe Ertinghausen mit Unterstützung des Schlauchwagen SW1000 eine Wasserförderstrecke aus dem Wohngebiet „Vogelfleck“ auf. Hierbei musste eine Versorgungsstrecke von 500m hergerichtet werden. Um zusätzliche Atemschutzgeräteträger und Personal zum Aufbau der Wasserversorgung zu haben, ließ die Einsatzleitung die Ortsfeuerwehr Ellierode nachalarmieren. Gemeinsam konnten alle Übungsziele erfüllt werden.

In der Nachbesprechung am Feuerwehrhaus Hardegsen zeigte sich die Übungsleitung durchweg zufrieden mit der gezeigten Leistung der 50 Einsatzkräfte. Kleinere Mängel und Verbesserungsvorschläge wurden hier direkt angesprochen und werden in der laufenden Ausbildung einfliessen.